Zahnarzt in Hiltrup

Zahnarzt in Hiltrup

Seit fast dreißig Jahren sind wir in Münster-Hiltrup für unsere Patienten da und sorgen in familiärer Atmosphäre dafür, dass schöne Zähne für Sie zur Selbstverständlichkeit werden.

Zahnerhalt

Solo-Prophylaxe-Konzept: Nachhaltige Zahngesundheit in unserer Praxis

Gesunde Zähne und gesundes Zahnfleisch entstehen vor allem dort, wo bakterielle Beläge konsequent kontrolliert werden: am Zahnfleischsaum, in den Zahnzwischenräumen und an schwer zugänglichen Stellen (z. B. bei eng stehenden Zähnen, Kronen, Brücken oder Implantaten). Genau darauf ist unsere Prophylaxe ausgerichtet.

In unserer Praxis erfolgt die professionelle Zahnreinigung nicht als „Standardprogramm“, sondern nach dem Solo‑Prophylaxe‑Konzept. Das bedeutet: Wir kombinieren eine sorgfältige professionelle Reinigung in der Praxis mit einer klaren, individuell passenden Anleitung für die tägliche Pflege zu Hause. Ziel ist eine dauerhaft stabile Mundgesundheit – messbar an weniger Belägen, weniger Blutung und einem insgesamt ruhigeren Zahnfleisch.

Warum Prophylaxe mehr ist als „Zähne sauber machen“

Beläge (Plaque/Biofilm) bestehen aus Bakterien. Wenn dieser Biofilm nicht regelmäßig und vollständig entfernt wird, kann er:

  • das Zahnfleisch reizen und Entzündungen auslösen (Gingivitis),
  • langfristig zu Parodontitis beitragen,
  • Karies begünstigen,
  • bei Implantaten das Risiko für Entzündungen erhöhen,
  • Verfärbungen verstärken und die Oberfläche rauer machen.

Viele Menschen putzen regelmäßig – und dennoch zeigen sich Blutungen, wiederkehrende Entzündungen oder Karies in Zwischenräumen. Ein häufiger Grund: Die kritischen Bereiche werden zwar „mitgeputzt“, aber nicht gezielt gereinigt.

Herkömmliche Zahnbürsten (auch elektrische) reinigen die großen Zahnflächen sehr gut. Für die Zahnzwischenräume und den Zahnfleischsaum sind jedoch zusätzliche Hilfsmittel und eine passende Technik entscheidend. Genau hier setzt unser Konzept an.

Was bedeutet „Solo‑Prophylaxe“?

„Solo“ steht für Einzelzahn‑ bzw. Einzelstellen‑Reinigung: Statt nur „über alle Zähne drüber zu putzen“, wird jeder Zahn systematisch an den Stellen gereinigt, an denen Entzündungen und Karies typischerweise beginnen:

  • am Übergang Zahn/Zahnfleisch,
  • in den Zwischenräumen,
  • in Nischen an Füllungen, Kronenrändern, Brückengliedern,
  • an Implantat‑Übergängen.

Ein wichtiger Bestandteil ist die individuelle Auswahl der passenden Hilfsmittel – insbesondere bei den Interdentalbürsten. Denn: Jeder Zwischenraum hat eine andere Breite. Nur wenn die Bürste wirklich passt, kann sie den Biofilm effektiv entfernen, ohne unnötig zu reizen.

Ziele unserer Prophylaxe 

Mit der PZR nach dem Solo‑Prophylaxe‑Konzept verfolgen wir folgende Ziele:

  • Reduktion des bakteriellen Biofilms an kritischen Stellen
  • Stabilisierung des Zahnfleisches (weniger Blutung, weniger Schwellung)
  • Vorbeugung gegen Karies – insbesondere im Zwischenraum
  • Unterstützung bei (bestehender oder überstandener) Parodontitis
  • Schutz und langfristige Pflege von Implantaten und Zahnersatz
  • Verbesserung von Sauberkeit, Frischegefühl und Ästhetik (z. B. Verfärbungen)

Für wen ist diese Prophylaxe besonders sinnvoll?

Grundsätzlich ist Prophylaxe für jeden sinnvoll. Besonders profitieren jedoch:

  • Patienten mit Zahnfleischbluten oder empfindlichem Zahnfleisch
  • Patienten mit erhöhtem Kariesrisiko oder vielen Zwischenraumkaries‑Befunden
  • Patienten mit Parodontitis (oder Parodontitis‑Vorgeschichte)
  • Implantat‑Patienten und Patienten mit Kronen/Brücken
  • Patienten mit engen Zahnzwischenräumen oder schwer zugänglichen Stellen
  • KFO‑Patienten (feste Spange/Aligner), sofern zutreffend
  • Patienten, die sich eine klare, alltagstaugliche Pflege‑Routine wünschen

So läuft die Prophylaxe nach dem Solo‑Konzept ab

Wie läuft die Prophylaxe ab?

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Damit die Behandlung nachvollziehbar und sinnvoll aufgebaut ist, erfolgt sie bei uns strukturiert in mehreren Schritten. Je nach Mundsituation können einzelne Schritte variieren oder ergänzt werden.

Schritt

01

Anamnese und Ausgangsbefund

Zu Beginn erfassen wir den aktuellen Zustand von Zähnen und Zahnfleisch. Dazu gehören – je nach Situation – z. B.:

  • sichtbare Beläge und Verfärbungen,
  • Zahnfleischzustand (Rötung, Schwellung, Blutungsneigung),
  • individuelle Risikofaktoren (z. B. häufige Entzündungen, trockener Mund, Zahnersatz),
  • bei Bedarf Plaque‑/Blutungsindizes zur Verlaufskontrolle.

Der Befund ist wichtig, damit wir nicht „ins Blaue“ reinigen, sondern gezielt an den relevanten Stellen arbeiten und Entwicklungen über die Zeit vergleichen können.

Schritt

02

Sichtbarmachen und Besprechen von Problemzonen (bei Bedarf)

Bei vielen Patienten ist es hilfreich, Beläge sichtbar zu machen oder gezielt zu zeigen, wo sich Biofilm bevorzugt hält. Dadurch wird verständlich, warum bestimmte Stellen trotz regelmäßigen Putzens Probleme bereiten – und welche Technik dort wirklich hilft.

Schritt

03

Professionelle Zahnreinigung bei Ihrem Zahnarzt

Anschließend entfernen wir in der Praxis systematisch:

  • harte Beläge (Zahnstein) und weiche Beläge (Biofilm),
  • Beläge am Zahnfleischsaum,
  • Beläge in Zwischenräumen (so weit zugänglich),
  • Beläge an Rändern von Füllungen/Kronen sowie an Zahnersatz,
  • oberflächliche Verfärbungen (z. B. durch Kaffee, Tee, Tabak als Ursache).

Die Reinigung erfolgt schonend und kontrolliert. Ziel ist eine saubere, glatte Oberfläche, damit sich Beläge anschließend schlechter anheften können.

Schritt

04

Politur und Oberflächenfinish

Nach der Belagsentfernung werden die Zahnoberflächen poliert. Das hat zwei Vorteile:

  • Das Ergebnis fühlt sich deutlich glatter an.
  • Auf glatten Oberflächen können sich neue Beläge tendenziell schlechter festsetzen als auf rauen.

Schritt

05

Schutzmaßnahmen (z. B. Fluoridierung – je nach Bedarf)

Je nach Risiko und Wunsch können Schutzmaßnahmen sinnvoll sein, z. B. eine Fluoridierung zur Unterstützung des Zahnschmelzes. Ob das in Ihrem Fall empfohlen ist, besprechen wir individuell.

Schritt

06

Das Kernstück: Individuelle Anleitung („Solo‑Training“)

Der zentrale Unterschied zum reinen „Reinigungstermin“ ist die Anleitung. Denn: Der wichtigste Teil für stabile Ergebnisse passiert zu Hause.

Wir zeigen Ihnen verständlich und praktisch:

  • wie Sie den Zahnfleischsaum gezielt reinigen (Einzelzahn-/Einbüscheltechnik),
  • wie Sie Ihre Zahnzwischenräume effektiv reinigen,
  • welche Hilfsmittel für Sie sinnvoll sind (und welche nicht),
  • wie Sie mit wenig Zeitaufwand eine verlässliche Routine etablieren.

Wenn Sie möchten, üben Sie die Technik direkt mit uns, bis sie sicher sitzt. Ziel ist nicht „perfekt putzen“, sondern wirksam, passend und dauerhaft umsetzbar.

Schritt

07

Individueller Recall‑Plan (Kontroll- und Prophylaxeintervalle)

Zum Abschluss legen wir ein Intervall fest, das zu Ihrem Risiko passt. Je nach Befund können kürzere oder längere Abstände sinnvoll sein. Der Recall ist ein wesentlicher Teil der langfristigen Stabilität – besonders bei Parodontitis‑Vorgeschichte, Implantaten oder hoher Kariesanfälligkeit.

Die Komponenten des Solo‑Prophylaxe ‑ Konzepts

Das Solo‑Prophylaxe‑Konzept arbeitet mit einem überschaubaren, aber gezielt ausgewählten Set an Hilfsmitteln. Entscheidend ist dabei nicht die Menge der Produkte, sondern die richtige Auswahl und die korrekte Anwendung. Alle Produkte werden individuell auf Ihre Zahnsituation abgestimmt.

1. Die Einbüschelbürste Solo‑Stix – das Herzstück des Konzepts

Die Solo-Stix ist das zentrale Werkzeug der Solo‑Prophylaxe. Sie besteht aus einem einzelnen, kleinen Büschel aus weichen Borsten und ermöglicht eine gezielte Reinigung an Stellen, die mit einer normalen Zahnbürste kaum erreichbar sind:

  • am Zahnfleischsaum (Übergang Zahn/Zahnfleisch),
  • hinter dem letzten Backenzahn,
  • an Kronenrändern und Brückengliedern,
  • an Implantat‑Übergängen,
  • an gedrehten oder eng stehenden Zähnen.

Ein entscheidender Faktor für den Erfolg ist die korrekte Anwendung der Solo-Bürste. Hierbei vermitteln wir Ihnen die sogenannte Swing – Technik. Statt mit Druck zu schrubben, führen Sie die Bürste in einer sanften, schwingenden Halbkreisbewegung präzise am Zahnfleischsaum entlang. Diese Swing – Bewegung sorgt dafür, dass die Borsten den bakteriellen Biofilm auch in der Tiefe des Zahnfleischsaums (Sulkus) effektiv lösen, während das empfindliche Zahnfleisch gleichzeitig geschont wird.

2. Interdentalbürsten – für die Zahnzwischenräume

Interdentalbürsten sind kleine, zylindrische oder konische Bürsten, die in die Zahnzwischenräume eingeführt werden. Sie sind das effektivste Hilfsmittel zur Reinigung der Zwischenräume – vorausgesetzt, die Größe stimmt.

Zu kleine Bürsten reinigen nicht ausreichend. Zu große Bürsten können das Zahnfleisch reizen. Deshalb messen wir in unserer Praxis jeden Zwischenraum individuell aus und bestimmen die für Sie passende Größe.

Interdentalbürsten sind nach einem ISO‑Farbsystem standardisiert (z. B. ISO 0 = pink, ISO 1 = weiß, ISO 2 = hellblau usw.). Viele Patienten benötigen für verschiedene Bereiche des Mundes unterschiedliche Größen.

4. Zahnpasta – weniger ist oft mehr

Im Rahmen des Solo‑Prophylaxe‑Konzepts spielt die Zahnpasta eine unterstützende, aber keine entscheidende Rolle. Wichtiger ist die mechanische Reinigung durch die Bürsten. Dennoch empfehlen wir:

  • Fluoridhaltige Zahnpasta (mindestens 1.000 ppm Fluorid) zur Unterstützung des Zahnschmelzes,
  • bei erhöhtem Kariesrisiko ggf. hochdosierte Fluoridpräparate (z. B. Elmex Gelée, 12.500 ppm – auf Empfehlung),
  • bei empfindlichen Zahnhälsen spezielle Pasten für sensible Zähne.

Auf stark abrasive Whitening‑Pasten sollte bei empfindlichen Zähnen oder freiliegenden Zahnhälsen verzichtet werden.

5. Mundspülungen – sinnvoll, aber nicht als Ersatz

Mundspülungen können die mechanische Reinigung ergänzen, ersetzen sie jedoch nicht. Je nach Situation können sinnvoll sein:

  • Fluoridhaltige Spülungen zur Remineralisierung des Schmelzes,
  • Chlorhexidin‑haltige Spülungen (CHX) bei akuten Entzündungen oder nach Parodontitis‑Behandlungen – jedoch nur kurzfristig und auf Empfehlung, da CHX bei Dauereinsatz Verfärbungen verursachen kann,
  • Salzwasserspülungen als einfache, reizarme Unterstützung bei gereiztem Zahnfleisch.

Wir empfehlen Mundspülungen nur dann, wenn sie in Ihrer individuellen Situation einen klaren Mehrwert bieten.

6. Zungenreiniger – oft unterschätzt

Die Zunge ist ein bedeutender Reservoir für Bakterien, die Mundgeruch und Entzündungen begünstigen können. Ein Zungenreiniger (Zungenschaber) kann die tägliche Routine sinnvoll ergänzen – besonders bei Patienten mit Mundgeruch oder trockener Mundschleimhaut.

Welche Produkte sind für mich die richtigen?

Das lässt sich pauschal nicht beantworten – und genau das ist der Kern des Solo‑Prophylaxe‑Konzepts. Wir analysieren Ihre individuelle Situation und empfehlen Ihnen gezielt die Produkte, die für Sie sinnvoll sind. Kein unnötiger Aufwand, keine überflüssigen Hilfsmittel – sondern ein klares, alltagstaugliches Set, das wirkt.

Sprechen Sie uns gern an – wir beraten Sie bei Ihrem nächsten Termin.

Was Sie zwischen den Terminen tun können

Ein häufiges Ziel ist: Weniger Aufwand, aber an den richtigen Stellen.
Die beste Zahnpflege ist die, die im Alltag zuverlässig funktioniert. Deshalb setzen wir auf:

  • klare Reihenfolge,
  • passende Bürstengrößen für Zwischenräume,
  • eine Technik, die Zahnfleisch schont und trotzdem gründlich ist,
  • realistische Zeitvorgaben.

Wenn Sie bereits viele Dinge ausprobieren mussten (Zahnseide, Sticks, Mundspülungen), ordnen wir das gemeinsam ein und legen fest, was für Sie tatsächlich sinnvoll ist.

 

 

Häufige Fragen zur Solo – Prophylaxe:

Was unterscheidet das Konzept der SOLO-Prophylaxe nun von der professionellen Zahnreinigung?

Das Konzept der SOLO-Prophylaxe fokussiert sich auf eine individuell angepasste Mundhygiene, bei der spezielle Bürsten zur Reinigung der Zahnzwischenräume verwendet werden, um Bakterien effektiv zu entfernen. Im Gegensatz dazu ist die professionelle Zahnreinigung eine intensivere, in der Praxis durchgeführte Reinigung, die auch hartnäckigen Zahnbelag und Zahnstein entfernt.

Reicht eine elektrische Zahnbürste nicht aus?

Eine elektrische Zahnbürste ist sehr gut für die großen Zahnflächen. Die Zahnzwischenräume und der Zahnfleischsaum benötigen jedoch zusätzliche, passende Hilfsmittel (z. B. Interdentalbürsten). Viele Probleme entstehen genau dort.

Ist das nur „Zähneputzen lernen“?

Nein. Es ist eine Kombination aus professioneller Reinigung und individueller Anleitung. Die Reinigung in der Praxis entfernt Beläge, die zu Hause kaum erreichbar sind. Die Anleitung sorgt dafür, dass sich kritische Beläge weniger schnell wieder aufbauen.

Ist die SOLO-Prophylaxe noch sinnvoll, wenn die Zähne bereits Schäden haben?

Die SOLO-Prophylaxe ist auch bei bereits geschädigten Zähnen sinnvoll. Sie hilft, weitere Schäden zu verhindern und unterstützt die Mundgesundheit durch gezielte Reinigung und Pflege. Regelmäßige Prophylaxe kann zusammen mit einer guten Mundhygiene und zahnärztlichen Kontrollen dazu beitragen, den Zustand der Zähne zu stabilisieren und zu verbessern.

Ich habe Zahnfleischbluten – darf ich dann überhaupt Zwischenräume reinigen?

Gerade dann ist die richtige Zwischenraumreinigung wichtig. Blutung ist häufig ein Zeichen von Entzündung durch Biofilm. Entscheidend ist, dass Technik und Bürstengröße passen, damit die Reinigung wirksam ist und das Gewebe sich beruhigen kann.

Sind Interdentalbürsten wirklich besser als Zahnseide?

Das hängt von Ihrer Anatomie ab. Viele Zwischenräume lassen sich mit Interdentalbürsten sehr effektiv reinigen – vorausgesetzt, die Größe ist korrekt. Zahnseide kann in sehr engen Kontaktpunkten sinnvoll sein. Wir empfehlen nicht „entweder oder“, sondern das, was bei Ihnen tatsächlich funktioniert.

Wie oft sollte ich zur PZR kommen?

Das Intervall ist individuell. Häufig sind 3–6 Monate sinnvoll. Bei Parodontitis‑Vorgeschichte, Implantaten oder hoher Entzündungsneigung können kürzere Abstände zur verbesserten Zahngesundheit empfohlen werden.

Sie reinigen regelmäßig Ihre Zähne und nutzen sogar Zahnseide, aber bekommen Karies nicht in den Griff?

Auch bei regelmäßiger Zahnreinigung und der Nutzung von Zahnseide kann Karies auftreten, wenn bestimmte Faktoren nicht beachtet werden. Eine unzureichende Fluoridzufuhr, zuckerreiche Ernährung oder genetische Veranlagung können Karies begünstigen. Regelmäßige zahnärztliche Vorsorgeuntersuchungen und professionelle Prophylaxe helfen, das Risiko zu minimieren und Karies frühzeitig zu erkennen.

Ist die PZR auch sinnvoll, wenn ich „keinen Zahnstein“ habe?

Auch ohne sichtbaren Zahnstein kann sich weicher Biofilm aufbauen, der Entzündungen und Karies begünstigt. Prophylaxe ist nicht nur „Zahnstein entfernen“, sondern Biofilmmanagement und Stabilisierung des Zahnfleisches.

Was ist mit Verfärbungen durch Kaffee/Tee/Nikotin?

Oberflächliche Verfärbungen lassen sich im Rahmen der PZR häufig deutlich reduzieren. Wie stark der Effekt ist, hängt von Art und Intensität der Verfärbungen sowie von der Oberfläche der Zähne und Restaurationen ab.

Ist das Konzept auch für Implantate geeignet?

Implantate brauchen eine sehr konsequente, entzündungsfreie Pflege am Übergang zum Zahnfleisch. Wir berücksichtigen Implantate und Zahnersatz in der Reinigung und in der häuslichen Pflegeanleitung.

Kann ich das auch machen, wenn ich empfindliche Zahnhälse habe?

Ja. Gerade bei empfindlichen Bereichen ist eine schonende, passende Technik wichtig. Wir zeigen Ihnen, wie Sie gründlich reinigen, ohne unnötig zu reizen.

Wie lange dauert ein Termin?

Das hängt von Befund, Belagsmenge und Aufwand der Instruktion ab. Wir planen ausreichend Zeit ein, um Reinigung und Anleitung sinnvoll zu kombinieren. Die genaue Dauer nennen wir Ihnen gern bei der Terminvereinbarung.

SOLO MED

Seit September 2013 bieten wir als zertifizierte Solo-Praxis ein besonderes Prophylaxe-Konzept an. Es vermittelt Ihnen die Technik, die Zähne jeden Tag so sauber zu halten wie am Tag nach einer professionellen Zahnreinigung. In den ersten beiden Sitzungen werden Sie in die Technik und den Umgang mit speziell für Sie ausgemessenen Reinigungsutensilien unterwiesen.

Putzen Sie Ihre Schuhe mit einem Besen, nebeneinander stehend? Nein! Warum dann aber so die Zähne mit einer Zahnbürste?

Der Großteil aller krank machenden Bakterien sitzen zwischen den Zähnen; der Rest in den Tälern der Backenzähnen, den Fissuren.

Jeder putzt Schuhe einzeln oder „SOLO“. Genauso einfach hält SOLO-Zahnpflege Zähne gesund – ohne Nebenwirkungen. Dazu dienen SOLO-STIX, SOLO und professionelle Versiegelungen.

Eine klassische Zahnbürste kann diese beiden Stellen nicht reinigen. Zusammen mit Zahncreme schafft sie zwar einen wunderbar frischen Geschmack, hält aber nicht gesund! Ursache für immer neue Karies (Löcher an den Zähnen) und Parodontitis (Knochenabbau, der zum Zahnverlust führt) sind nicht vollständig entfernte Bakterien.

Die Lösung

Was das Schuhbeispiel noch verdeutlicht: Das Putzen mit einem ungeeigneten Hilfsmittel schädigt die Wölbungen. An den Zahnhälsen entstehen Putzdefekte, die im Laufe des Lebens immer schlimmer und schmerzhafter werden. Oft heißt es „falsch geputzt“, dabei ist es egal, mit welcher Bürste oder mit welcher Technik geputzt wird: eine Zahnbüste verursacht meistens Putzdefekte, weil sie mehrere Zähne auf einmal putzt.

SOLO-STIX reinigen die Zahnzwischenräume. Die Bakterien in bauchigen Zahnzwischenräumen lassen sich nur mit dem Flaschenbürsten-Prinzip beseitigen; aber z.B. nicht mit Zahnseide.

SOLO-STIX sind sehr effektiv, sie verhindern 95% aller Karies und fast 100% der Parodontitis.

SOLO reinigt die Glattflächen der Zähne ohne Putzdefekte.

Bei Interesse sprechen Sie uns gerne an und wir beraten Sie!