Leistungen

Leistungen

Wir haben für Sie im Folgenden unseren Leistungskatalog mit ausführlichen Beschreibungen aufgeführt.

Durch ständige Fortbildungen halten wir uns stets auf dem aktuellen Stand der Wissenschaft und kombinieren dies mit langjähriger Erfahrung, um Ihnen die bestmögliche Behandlung gewährleisten zu können.

Bitte klicken Sie auf die jeweilige Überschrift, damit sich die entsprechende Beschreibung öffnet.

  • Implantate (Tätigkeitsschwerpunkt)

    Implantate. Hundertprozent Sie selbst.

    Schöne natürliche Zähne – ganz selbstverständlich sprechen, lachen und essen wir mit ihnen. Aber auch hier hinterlässt das Leben Spuren. Manchmal schneller als man denkt: Ein Sportunfall oder ein Sturz kann unvorhersehbar eine Lücke ins Lächeln schlagen. Karies und Parodontitis können im Laufe der Jahrzehnte ganze Zahnreihen kosten. Wir bieten Ihnen mit unseren implantatgetragenen Lösungen eine sichere und ästhetische Lösung: hochwertige Materialien, beste Verträglichkeit und weltweit bewährt.

    Implantate. Einfach natürlich. Dauerhaft zuverlässig.

    Aus welchen Gründen auch immer ein fehlender Zahn ersetzt werden muss: Implantate bieten für jede klinische oder zahnmedizinische Situation und jeden ästhetischen Wunsch die passende Lösung. Die kleinen Titan-Körper sind künstliche Hightech-Zahnwurzeln, die fest in den Kieferknochen einwachsen. Sie halten, als wären sie ein Stück von Ihnen und bieten einzelnen Zahnkronen, größeren Brücken oder Prothesen ein stabiles Fundament. Implantatgetragene Zähne wirken deshalb genau wie Ihre „Zweiten“ – und fühlen sich auch so an: Nichts kann stören oder „klappern“. Zur Befestigung von Brücken werden keine gesunden Nachbarzähne beschädigt – Gewebe- und Knochenstrukturen bleiben erhalten. Unsere Implantate bieten in jedem Alter und für jede Situation eine sichere Lösung. Dauerhaft, bissfest und so individuell wie Sie selbst.

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  • Zahnärztliche Chirurgie

    Die zahnärztliche Chirurgie umfasst neben dem Setzen von Implantaten (siehe Implantologie) die Entfernung von nicht erhaltungswürdigen Zähnen oder Zahnwurzeln, die operative Entfernung von Weisheitszähnen, die chirurgische Wurzelkanalbehandlung/ -Resektion und die Entfernung von Zysten.

    Dabei wenden wir minimal-invasive Operationsmethoden an, um die Nachbarstrukturen nicht zu beschädigen und eine schmerzlose Heilungsphase zu ermöglichen.

    Bei umfangreicheren Maßnahmen arbeiten wir eng mit erfahrenen Kieferchirurgen zusammen.

  • Lachgas

    Lachgas (N2O) wird bereits seit 1844 als Narkosemittel benutzt. Heutzutage wird Lachgas als Sedierungsmittel insbesondere bei Angstpatienten eingesetzt. Lachgas ist, bei richtiger Anwendung, komplett nebenwirkungsfrei und gefahrlos. Es wirkt beruhigend und schmerzreduzierend. Zudem unterdrückt es den Würgereiz und reduziert die Zeitwahrnehmung des Patienten. Die bekannten Risiken einer Vollnarkose birgt die Behandlung mit Lachgas nicht.

    Die Patienten verlieren ihre Angst, fühlen sich nach der Lachgassedierung gut und begegnen zukünftigen dentalen Behandlungen mit wesentlich weniger Angst. Dadurch gewinnt der Patient einen positiven Therapieeffekt.

     

    Vorteile für den Patienten

    • Es handelt sich um eine schonende und individuell kontrollierbare Beruhigung bei vollem Bewusstsein
    • Lachgas bringt ein entspanntes Glücksgefühl mit sich (Endorphinausschüttung)
    • Patienten haben im Vorfeld keine Angst mehr vor Spritzen und Bohrern
    • Würgereiz und Schluckreflex werden stark minimiert, wobei die Schutzreflexe erhalten bleiben
    • Das Schmerzempfinden wird reduziert – 20% Lachgas hat eine ähnliche analgetische Potenz wie 15 mg Morphin sc
    • Nach der Behandlung ist der Patient bereits nach nur 15 Minuten wieder verkehrstüchtig, sodass keine Begleitperson notwendig ist
    • Im Vergleich zur Vollnarkose ist die Lachgassedierung eine preisgünstige Beruhigungsmethode mit deutlich verringerten Risiken für den Patienten
    • Lachgas reduziert die Zeitwahrnehmung

     

    Ablauf der Behandlung

    Das Lachgas wird über eine angenehm aufliegende Nasenmaske verabreicht. Dabei wird kontinuierlich der Puls des Patienten überwacht, um jedes Risiko auszuschließen. Die Wirkung des Lachgases tritt rasch ein. Der Vorteil gegenüber einer Vollnarkose: die Kommunikations- und Aufnahmefähigkeit des Patienten ist trotz der Sedierung nicht beeinträchtigt. Des Weiteren gibt es kaum Kontraindikationen und die Risiken sind im Vergleich zu einer Vollnarkose marginal. Nach Beendigung des Eingriffs klingt die sedierende Wirkung rasch ab und der Patient kann problemlos die Praxis verlassen.

     

    Kann man auch Kinder mit Lachgas behandeln?

    Selbstverständlich. Die modernen Systeme für die Lachgas-Sedierung haben eine sogenannte Lachgassperre eingebaut, die eine versehentliche Überdosierung verhindern. Die Tiefe der Betäubung ist damit sehr gut steuerbar, denn die prozentuale Beimischung von Lachgas kann auf den jeweiligen Patienten – und damit auf Kinder – eingestellt werden.

    Bitte bedenken Sie, dass die Lachgas-Behandlung in den USA zum selbstverständlichen Standard in den meisten Zahnarztpraxen gehört. Dort werden neben Kindern auch Angstpatienten und Patienten mit der Neigung zu Panikattacken mit Lachgas behandelt.

  • Parodontologie

    Eine Parodontitis ist eine Entzündung des Zahnhalteapparates. Sie gehört zu den häufigsten Erkrankungen des Menschen.

    Verursacht wird die Parodontitis durch Bakterien und die Entzündungsreaktion des Körpers. Durch diese chronische Entzündung wird der Kieferknochen zerstört, wodurch es bei fortgeschrittener Erkrankung zu Zahnverlust kommt. Seltene Formen der Parodontitis führen unbehandelt schon bei jungen Erwachsenen zu Zahnverlust; ansonsten tritt dieser erst später auf, wenn die Parodontitis nicht erkannt und behandelt wird.

    Bei der regelmäßigen Kontrolluntersuchung wird auch das Zahnfleisch auf eine parodontologischen Erkrankung untersucht.

    Sollten sich Symptome einer Parodontitis zeigen, wird zunächst eine professionelle Zahnreinigung durchgeführt. Nach zwei Wochen wird das Zahnfleisch erneut untersucht, sollten sich weiterhin Anzeichen einer Parodontitis zeigen, so wird eine Parodontitisbehandlung individuell geplant und durchgeführt.

  • herausnehmbarer Zahnersatz

    Herausnehmbarer Zahnersatz ist dann notwendig, wenn für eine festsitzende Versorgung nicht mehr genügend Zähne zur Verfügung stehen und eine für festsitzenden Zahnersatz ausreichende Zahl an Implantaten nicht gesetzt werden kann. Da herausnehmbarer Zahnersatz wesentlich besser funktioniert, wenn er an Zähnen (oder Implantaten) verankert ist, versuchen wir grundsätzlich, möglichst viele Zähne zur Verankerung zu erhalten.

    Zum herausnehmbaren Zahnersatz zählen wir einfach prothetische Versorgungen wie die Kunststofftotalprothese beim zahnlosen Kiefer oder die Teilprothese.

    Die kostengünstigste Variante ist hier die Klammerprothese. Die Verankerung erfolgt hier durch gegossene Klammern, die sich beim jeden Entfernen und Einsetzen der Prothese aufbiegen. Langfristig kann dies zu Schäden an der Zahnhartsubstanz führen und feste Halt ist auf die Dauer nicht möglich.

    Vorteil ist der günstige Kostenaufwand und die schnelle Herstellung.

     

    Alternativ gibt es die Möglichkeit herausnehmbaren Zahnersatz kombiniert mit einer Teleskopversorgung anzufertigen. Hierbei werden Doppelkronen hergestellt und die Primärkrone fest auf dem Zahn zementiert. Diese Befestigung ist mit einem Schlüssel-Schloss-Prinzip vergleichbar: Der eigene Pfeilerzahn stellt den Schlüssel dar, der sich exakt in die vorgesehene künstliche Krone im Prothesenzahn (das Schloss) einfügt und der Prothese stabilen Halt verleiht.

    Vorteile sind der feste Sitz der Prothese, die Ästhetik (es fehlen die sichtbaren Klammern), die grazile Gestaltungsmöglichkeiten mit Gaumenfreiheit (bei entsprechender Pfeileranzahl) und die Möglichkeit der unkomplizierten Erweiterung bei Verlust eines Pfeilerzahnes.

     

     

     

    Grundsätzlich gilt, je mehr Zähne oder Implantate vorhanden sind, desto besser ist die Verankerung des Zahnersatzes.

    Bei einem zahnlosen Kiefer ohne Implantate wird eine Totalprothese hergestellt, die rein über Saugkraft ihren Halt bekommt.

     

  • festsitzender Zahnersatz

    Festsitzender Zahnersatz ist auf Zähnen fest verankert, sollten diese fehlen können diese durch Implantate ergänzt werden. In der Funktion und der Ästhetik kommt er den eigenen Zähnen am nächsten und ist deshalb zu bevorzugen.

    Wenn ein kariöser Zahn bereits umfangreiche Füllungen aufweist und mit weiteren Füllungen seine Stabilität verlieren würde, ist oft eine Krone notwendig.

    Hierfür wird die restliche Zahnsubstanz in Form gebracht und für das Dentallabor abgeformt. Dort stellt der Zahntechniker dann die passende Krone her, die dem Zahn wieder zu ausreichend Stabilität und Ästhetik verhilft.

    Während früher häufig Metall zum Zuge kam, kann heute vielfach  auf eine metallfreie Restauration mit Keramik zurück gegriffen werden. Vorteile sind

    • beste Farbbrillianz und Transluzenz
    • an den Auslaufzonen (Kronenrand) keine Farbirritationen des Zahnfleisches durch dunklen durchscheinenden Metallrand
    • Diese Versorgung ist als Zahnersatz nicht erkennbar

    Keramikkronen stellen damit die ästhetisch anspruchvollste Form der Zahnrestauration dar.

     

    Entsteht eine Lücke im Gebiß durch fehlende Zähne kann diese durch Brücken geschlossen werden. Befestigt wird diese über Pfeilerzähne. Dafür werden die benachbarten Zähne beschliffen  oder man bedient sich Implantate für die Abstützung.

    Auch hier kann man Brücken nach ihrem Material unterscheiden.

    Es gibt Vollgussbrücken (aus einer Metalllegierung), Verblendbrücken (mit Keramik- oder Kunststoffverblendung) und Vollkeramikbrücken (komplett aus Keramik). Nach der Form werden Tangentialbrücken, Schwebebrücken, Klebebrücken, Inlaybrücken und Freiendbrücken unterschieden.

    Gerne beraten wir Sie individuell über die richtige Therapie!

     

  • CEREC

    Wir bieten für die Versorgung mit Inlays, Teilkronen und Kronen aus Keramik das CEREC-Verfahren an.

    CEREC (steht für CEramic REConstruction) ist ein mobiler CAD/CAM Computer mit einer präzisen 3-D Kamera und einer CAD/CAM Einheit, die Kronen in etwa 15 Minuten aus einem Keramikblock herausfräst.

    Die Herstellung von Kronen – Teilkronen – Einlagefüllungen ist im praxiseigenen Labor in nur einer Sitzung möglich - Single Visit Dentistry!

     

    Digitale Abformung  mit der Cerec-Kamera

    Nach der Entfernung der Karies oder einer defekten Füllung machen wir innerhalb kürzester Zeit die Aufnahmen des Zahnes. Dies ist natürlich für Angst- und Würgepatienten ein enormer Fortschritt, da die unangenehme Abformung mit Abformlöffel entfällt. Die Abformung geschieht rein digital mit der Kamera.

     

    Fertigstellung innerhalb von 1 Stunde

    Nachdem im nächsten Schritt der neue Zahn am PC konstruiert worden ist, wird er direkt hergestellt und kann ca. 1 Stunde später (nach Absprache) vom Zahnarzt eingesetzt werden. In nur zwei Stunden ist der Zahn mit einer bestechend schönen Restauration versorgt - vom natürlichen Zahn kaum zu unterscheiden.

    Gerne beraten wir Sie über die Vorteile, die Cerec Ihnen persönlich bieten kann.

     

    Patientenvideo: http://sirona.de/ecomaXL/get_blob.php?name=Patientenvideo.wmv

     

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  • Ästhetische Zahnkorrektur (Veneers)

    Veneers, auch Verblendschalen, Keramikschalen oder Blenden genannt, sind hauchdünne, individuell gefertigte Keramikfacetten, die auf dem sichtbaren Bereich der Frontzähne, selten auch der Seitenzähne dauerhaft verklebt werden, um eine optisch wirkungsvolle Verschönerung des Gebisses oder einzelner Zähne zu erreichen.
    Die Anbringung der Veneers ist eine der schonendsten zahnmedizinischen Verfahren mit verblüffenden Ergebnissen.

    Veneers sind dafür da, kleine Fehler im Gebiss auszugleichen und Ihr Lächeln perfekt zu machen. Daher sollen Veneer nicht "nur gut " sondern "perfekt" gefertigt werden.

    Wir bieten Ihnen den perfekten Service für die perfekten Veneers.

    Veneers verdecken, vergrößern, verschönern und schützen

     

     

    Veneers können ganz unterschiedliche Mängel und Schönheitsfehler an Ihren Zähnen beheben. Sie helfen bei:

     

    • Verfärbungen
    • zu großen Abständen zwischen den Zähnen
    • zu kurzen oder zu kleinen Zähnen
    • Rissen in den Zähnen
    • abgebrochenen Ecken
    • kleineren Fehlstellungen
    • Zahnschäden nach einem Unfall

     

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    Vorgehensweise

    Unter lokaler Betäubung wird der Zahn vorbereitet für die Aufnahme des Veneers und es erfolgt ein minimalinvasiver Abtrag der vorderen Schicht des Zahnes (0,3 - 1mm). Anschließend wird ein Abdruck der Situation im Mund genommen und in das Zahntechnikerlabor geschickt. Um ein optimales Ergebnis zu erzielen stellt der Patient sich dem Techniker persönlich für die Farbbestimmung vor.

    Die vorbehandelten Zähne werden für die Übergangszeit mit einem Kunststoffprovisorium versorgt, und so gegen Einwirkungen von außen geschützt.

    Anschließend wird das Veneer nach einer entsprechenden Anprobe mit einem speziellen Composite-Kleber eingesetzt. Dies erfordert Geschick und Zeit, aber der entsprechende Zeitaufwand lohnt sich - das Lächeln ist wieder ästhetisch, natürlich und schön.

     

     

  • Kunststofffüllungen

    Seit 20 Jahren haben wir uns einer Amalgam-freien Füllungstherapie verschrieben.

    Mit der modernen Kunststofftechnik stehen uns verschiedene Füllungsmaterialien zur Verfügung. Kunststofffüllungen unterscheiden sich im Aufwand ihrer Herstellung, in der Klebetechnik, in ihrer Haltbarkeit und Stabilität:

    Die Standardfüllung aus einem Hybridkunststoff:

    Diese Füllung entspricht der Leistungsbeschreibung einer Kassenfüllung und wird von den Krankenkassen gezahlt. Das Abnutzungsverhalten lässt eine durchschnittliche Haltbarkeit von drei Jahren erwarten und muss dann erneuert werden.

    Die hochwertige Füllung aus einem Nanokomposit:

    Diese Füllung wird mit einem Hochleistungskunststoff gelegt. Dieser Kunststoff der neuesten Generation weist sehr hohe Festigkeitswerte, natürliches Farbverhalten sowie eine sehr gute Verbindung zwischen Zahn und Füllung auf.

    Wegen dieser Eigenschaften ist es möglich in Grenzsituationen unter Schonung der Zahnsubstanz auf die Anfertigung möglicher Teilkronen zu verzichten.

    Der Einsatz dieser Hochleistungskunststoffe fordert eine sehr aufwendige Verarbeitungstechnik mit dem entsprechenden Mehr an Zeit gegenüber der Standardfüllung und ist somit mit einem Mehrkostenanteil verbunden.

     

    Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gerne!

     

  • Prophylaxe, SOLO-Prophylaxe

    Eine regelmässige Prophylaxe ist die beste Versicherung für Ihre Zähne!

    In der Tat: es ist längst wissenschaftlich bewiesen, dass nur über Zahnbeläge Karies oder eine Parodontalerkrankung entstehen können und damit alle Folgen, die sich daraus ergeben.

    Diese beiden Krankheiten machen über 80 Prozent der Erkrankungen im Mund-Kiefer-Bereich aus. Deswegen sind die Pflege der Zähne und eine gute, ausgewogene und individuell abgestimmte Ernährung die wichtigsten Eckpfeiler der zahnärztlichen Vorsorge. Pflege von außen und innen.

    Natürlich lagern sich früher oder später immer wieder an bestimmten Stellen Zahnbeläge ab, aber dafür gibt es die zahnärztliche Prophylaxe.

    Regelmäßig in Anspruch genommen dient sie Ihrer Gesunderhaltung und hilft neue Schäden rechtzeitig zu erkennen und somit langwierige, schmerzhafte und teure Behandlungen zu vermeiden. In der Regel empfiehlt es sich mindestens ein- bis zweimal pro Jahr die Zähne in dieser professionellen Form reinigen zu lassen.

    Zu einer Basis-Prophylaxe gehören:

    • Befunderstellung mit Erkennung der Problemzonen und Tips zur Pflege
    • gründliche, professionelle Zahnreinigung und Belagsentfernung
    • zahnärztliche Kontrolle

    Eine einzelne Prophylaxesitzung dauert ca. 30 bis 40 Minuten und wird je Zahn, Implantat oder Brückenglied berechnet.

    Viele Krankenkassen erstatten einen Teil der Kosten einer professionellen Zahnreinigung, sprechen Sie uns an!

    Zu einer Komplett-Prophylaxe gehören zusätzlich zu der Basis-Prophylaxe:

    • Reinigung mit "Airflow", d. h. Entfernung sämtlicher Verfärbungen, die durch Kaffee, Tee oder Nikotin entstanden sind.

     

     

    Seit September 2013 bieten wir als zertifizierte Solo-Praxis ein besonderes Prophylaxe-Konzept an.

     

    Es vermittelt Ihnen die Technik, die Zähne jeden Tag so sauber zu halten wie am Tag nach einer professionellen Zahnreinigung.

    In den ersten beiden Sitzungen werden Sie in die Technik und den Umgang mit speziell für Sie ausgemessenen Reinigungsutensilien (Zahnzwischenraumbürsten) und der besonderen SOLO-Zahnbürste unterwiesen.

     

     

    Die Prophylaxemitarbeiterin wird dann mit Ihnen den nächsten Kontrolltermin absprechen, wobei sich die weiteren Kosten nach dem Zeitaufwand für Beratung und evt. Zahnreinigung bemessen.

     

  • Wurzelkanalbehandlung (Tätigkeitsschwerpunkt)

    Es gibt viele Ursachen, die zu starken Zahnschmerzen führen können. Meist ist der Zahnnerv durch tiefe Karies entzündet, so dass eine Wurzelkanalbehandlung nötig wird

    Die Endodontie oder Wurzelkanalbehandlung ist bereits eine sehr alte therapeutische Maßnahme in der Zahnheilkunde. Sie stellt einen Kompromiss zwischen der Extraktion und der Erhaltung des behandelten Zahnes dar.

    Für eine Wurzelkanalbehandlung wird der Zahn anästhesiert und geröntgt. Die Kanaleingänge werden dargestellt und mit feinen Nadeln wird der Nervkanal mechanisch erweitert, sowie mit desinfizierenden Spüllösungen gereinigt.

    Ziel der Wurzelkanalbehandlung ist es, die Wurzelkanäle des erkrankten Zahnes zu reinigen, um sie dann mit einem Füllwerkstoff zu versiegeln. So soll die Entstehung schmerzhafter Entzündungen verhindert werden.

    Allerdings erweist sich dieser Vorgang oft als sehr schwierig, so dass die Zähne später dann eventuell durch eine Resektion nachbehandelt bzw. doch noch entfernt werden müssen.

    Der Hauptgrund für die bei der Aufbereitung der Wurzelkanäle bestehenden Schwierigkeiten liegt in ihrer anatomischen Struktur. Oftmals sind die Kanäle derartig abgekrümmt und verkalkt, dass ein Zugang nur schlecht möglich ist.

    Daher legen wir besonderes Augenmerk auf stetige Fortbildungen in diesem Bereich, wie z.B. die Absolvierung eines Endodontie (Wurzelkanalbehandlung)-Curriculums. Somit sind wir in der Lage Ihnen mit speziellen Einmal-Instrumenten und einem gesonderten Endodontiesystems bei Wunsch eine über die normale Kassenleistung hinaus gehende Behandlung anzubieten.

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  • Vollnarkose
    In der Regel werden anstehende zahnärztliche Behandlungen unter lokaler Anästhesie durchgeführt. Es gibt aber Situationen, bei denen eine Vollnarkose zur Durchführung einer sicheren Behandlung notwendig wird (Kinder, Angstpatienten, Behinderungen). Bei einer Vollnarkose ist immer ein erfahrener Anästhesist als zweiter Arzt beteiligt, in dessen Praxis dann die Behandlung durchgeführt wird. Damit ist auch die Betreuung während der Aufwachphase bis zum Zeitpunkt der Entlassung sichergestellt.
  • Digitales Röntgen

    Digitales Röntgen ist ein bildgebendes Verfahren, bei dem nicht ein herkömmlicher Röntgenfilm belichtet wird, sondern eine spezielle Folie, die von einem Computer abgenommen wird.

    Das Röntgenbild kann anschließend auf dem Monitor sichtbar gemacht werden, digital nachbearbeitet und beliebig reproduziert werden.

    Digitales Röntgen beim Zahnarzt

    Digitales Röntgen wird in der Zahnmedizin zur Diagnose und zur Verlaufskontrolle vorgenommen. Besonders bei Karies kann digitales Röntgen erkrankte Stellen sichtbar machen, die bei normaler Betrachtung im Mund noch nicht erkennbar sind. Auch z.B. vor Behandlung der Parodontitis , bei einer Wurzelbehandlung, beim Einsetzen von Kronen oder dem Ziehen von Zähnen kann das Anfertigen einer Röntgenaufnahme eine wertvolle Hilfestellung geben. Es kann ein digitales Röntgen von einzelnen Zähnen und begrenzten Kieferbereichen, aber auch eine umfassende, so genannte Panoramaaufnahme angefertigt werden.

    Unterschied digitales Röntgen zu herkömmlichen Röntgen

    Digitales Röntgen ist eine moderne Methode, die einige Vorzüge gegenüber dem herkömmlichen Röntgen besitzt. Die Bilder haben im Allgemeinen eine bessere Qualität als bei gewöhnlichen Aufnahmen. Dadurch, dass die Bilder am Computer direkt bearbeitet werden können, kann man über- oder unterbelichtete Aufnahmen retten“ und muss weit weniger häufig Aufnahmen wiederholen. Digitales Röntgen bedeutet somit eine Zeitersparnis, aber auch eine insgesamt gesehen geringere Strahlenbelastung, welche ebenfalls durch die geringe erforderliche Strahlenstärke bedingt ist.

    Des Weiteren können durch digitales Röntgen aufgenommene Bilder von Computer zu Computer schnell verschickt werden und bei Bedarf aus der Ferne beurteilt werden. Für den Patienten bedeutet digitales Röntgen auch, dass er sich die Aufnahme nahezu direkt anschauen und vom Zahnarzt erklären lassen kann.

     

  • Kinderzahnheilkunde

    Kinderzahnheilkunde

    Der erste Kontakt mit dem Zahnarzt ist besonders wichtig, da er meist lebenslang prägt. In unserer Praxis möchten wir von Anfang dafür sorgen, dass der Besuch bei uns zu einem positiven Erlebnis für jedes Kind wird und sich erst gar keine Angst aufbaut. Daher dürfen Kinder beispielsweise Räumlichkeiten und Mitarbeiter erstmal ganz in Ruhe kennenlernen, bevor die eigentliche Therapie beginnt.

    Optimalerweise beginnt das erste Kennenlernen schon sehr früh, mit dem Durchbruch des ersten Milchzahnes. Da die Kinder dann noch sehr klein sind, wird der Zahnarztbesuch spielerisch und ohne Druck aufgebaut. So gewöhnt sich das Kind schon früh an die Räumlichkeiten und es kann ein Vertrauensverhältnis schon aufgebaut werden, bevor die ersten Probleme auftreten.

     

    Tipps für den ersten Zahnarztbesuch

    • Eltern sollten nur positiv über den Besuch beim Zahnarzt sprechen und keine eigenen Ängste auf ihr Kind übertragen
    • Sätze wie „Es tut gar nicht weh“ oder „Du musst keine Angst haben“ bringen Kinder erst auf den Gedanken, dass etwas schmerzhaft oder Angst einflößend sein könnte
    • Bei der Behandlung ist es hilfreich, wenn Eltern sich im Hintergrund halten, damit wir uns ganz auf das Kind konzentrieren können und es nicht abgelenkt wird
    • Geschenke als Belohnung zu versprechen sollte vermieden werden, da gerade Dinge die das Kind sich wünscht es seht unter Stress setzen können. Nach erfolgreicher Behandlung dürfen die Kinder sich etwas aus unserer Schatztruhe aussuchen
    • Bei der Behandlung benutzen wir andere Worte als bei Erwachsenen: der Bohrer wird zur Kitzelkugel, das Licht zur Sonne und die Spritze ist Schlafwasser für den Zahn. Gerade das Wort Spritze sollte daher vermieden werden.

    Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

     

    Individualprophylaxe

    Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen zweimal im Jahr bei Kindern im Alter von 6 – 18. Jahren die Individualprophylaxe. Zunächst wird der Mundhygienestatus erhoben und Zahnfleisch und Zähne beurteilt. Hierbei werden die Zähne angefärbt um dem Kind zu zeigen, wo es gut geputzt hat und welchen Stellen es noch besser pflegen muss. Danach erfolgt eine gründliche Reinigung aller Zähne und Zwischenräume mit einer anschließenden Fluoridierung zum Schutz des Zahnschmelzes.

     

    Fissurenversieglung

    Sobald die bleibenden Backenzähne durchbrechen, sollten die Grübchen in den Zähnen versiegelt werden, denn diese sind besonders kariesgefährdet. Eine Versiegelung kann das Eindringen der Bakterien für viele Jahre erheblich vermindern. Dafür werden die Zähne zunächst gereinigt und dann mit einem dünnfließenden Kunststoff versiegelt. So wird vermieden, dass sich an der dünnsten Stelle des Zahnschmelzes Karies bildet.

    Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen diese Leistung bis zum 18. Lebensjahr.

     

    Zähne putzen

    Wenn der erste Milchzahn durchbricht beginnt die tägliche Zahnpflege. Zunächst mit einer erbsengroßen Menge Kinderzahnpaste einmal am Tag mit einer kleinen Zahnbürste oder einem Wattestäbchen. Ab dem zweiten Lebensjahr wird dann zweimal am Tag geputzt.

    Mit drei Jahren kann das Kind unter der Anleitung der Eltern selber putzen. Wichtig ist, dass hier nicht zu viel Druck angewendet wird.

    Mit der KAI-Technik lernt das Kind meist schnell, worauf es beim Zähneputzen ankommt:

    • Zunächst alle Kauflächen putzen. Am besten fängt man dabei auf jeder Seite hinten an und gehen dann nach vorne zum Mund hin. So wird kein Zahn vergessen.
    • Danach werden die Außenflächen und anschließend die Innenflächen von hinten nach vorn gereinigt. Bewegen Sie dabei die Zahnbürste vom Zahnfleisch in Richtung der Zähne. Natürlich zeigen wir Ihrem Kind die richtige Putztechnik auch gern noch einmal in unserer Praxis

     

    Bis Ihr Kind die Schreibschrift beherrscht (ca. 2. Schuljahr) sollten Sie abends noch einmal nachputzen.

    Vielen Kinder macht das Putzen mit einer Zahnputzapp mehr Spaß – probieren Sie z.B. die „Zahnhelden“ von goDentis einmal!

     

    Lachgas – Zauberluft für die Kleinen

    Manchmal haben Kinder bereits schlechte Erfahrungen beim Zahnarzt gesammelt oder sind von Natur aus sehr ängstlich. Dann ist eine normale Behandlung gerade bei mehreren betroffenen Zähnen häufig nicht möglich. Hier haben wir in unserer Praxis die Möglichkeit unter Lachgas zu arbeiten.

    Lachgas hat viele Vorteile:

    • Es handelt sich um eine schonende und individuell kontrollierbare Beruhigung bei vollem Bewusstsein und birgt im Gegensatz zur Vollnarkose nahezu keine Risiken
    • Lachgas bringt ein entspanntes Glücksgefühl mit sich (Endorphin Ausschüttung).
    • Würgereiz und Schluckreflex werden stark minimiert, wobei die Schutzreflexe erhalten bleiben.
    • Das Schmerzempfinden wird reduziert – 20% Lachgas hat eine ähnliche analgetische Potenz wie 15 mg Morphin sc.
    • Nach der Behandlung ist das Kind bereits nach nur 15 Minuten wieder ansprechbar
    • Lachgas reduziert die Zeitwahrnehmung

    Voraussetzung für die Nutzung des Lachgases ist eine funktionierende Naseatmung. Bei sehr kleinen Kindern kann es manchmal zu Wirkungsverzögerungen kommen, wenn nicht durch die Nasenmaske, sondern durch den Mund geatmet wird.

     

    Kieferorthopädie

    Bei jeder Kontrolle achten wir darauf, ob sich die Zähne in der korrekten Position entwickeln und überprüfen das Kieferwachstum. So wird schon frühzeitig erkannt, ob sich ein problematischer Biss entwickelt und in Zusammenarbeit mit Logopädie und Kieferorthopädie die entsprechende Therapie begonnen.

     

    Milchzahnkronen

    Wenn ein Milchbackenzahn durch Karies so sehr zerstört ist, dass eine Füllung nicht mehr hält, kommen konfektionierte Milchzahnkronen zum Tragen.  Sonst kann es zu einem verfrühten Verlust eines Milchbackenzahnes kommen. Häufig wandern die hinteren Zähne dann in die Lücke auf und lassen keinen Platz für den bleibenden Zahn, der an dieser Stelle durchbrechen soll.

    Die silbernen vorgeformten Kronen können den Verlust des Milchzahnes verhindern. So können diese im Mund verbleiben und als Platzhalter dienen, bis die bleibenden Zähne durchbrechen.

    Die gesetzliche Krankenkasse erstattet die Kosten für konfektionierte Stahlkronen.

     

     

    Häufige Fragen

     

    Wann fallen die Milchzähne aus?

     

    Lebensabschnitt Alter ca. Welcher Zahn bricht durch?
    Milchzähne
    Säuglinge/Kleinkinder
    6 Monate Mittlere Milchschneidezähne
     

     

     

     

    9 Monate Seitliche Milchschneidezähne
    18 Monate Erster Milchbackenzahn
    18 Monate bis 2 Jahre Milcheckzähne, zweiter Milchbackenzahn
    3 Jahre Milchzähne komplett sichtbar
      Bleibende Zähne (Verlust der Milchzähne)
    Kinder 6 Jahre Erster großer Backenzahn
     

     

     

     

    7 Jahre Mittlere Schneidezähne
    8 Jahre Seitliche Schneidezähne
    9 Jahre Eckzahn und erster kleiner Backenzahn im Unterkiefer
    10 Jahre Erster kleiner Backenzahn im Oberkiefer
    Jugendliche 11 Jahre Eckzahn und zweiter kleiner Backenzahn im Oberkiefer, zweiter kleiner Backenzahn im Unterkiefer
     

     

    12 Jahre Zweite große Backenzähne
    15 Jahre Bleibende Zähne komplett sichtbar
    Erwachsene 18 bis 25 Jahre, auch später noch möglich Weisheitszähne

     

    Quelle: https://www.kzbv.de/zahngesundheit-waehrend-der-schwangerschaft.47.de.html

     

    Was kann ich tun, wenn mein Kind zahnt?

    Wenn Ihr Kind zahnt, ist das Zahnfleisch häufig gerötet oder leicht geschwollen. Zudem kommt es zu mehr Speichelfluss, Appetitlosigkeit oder sogar Fieber und Durchfall.

    Das Beißen auf harten Lebensmitteln wie Brot und Karotten oder einem gekühlten Beißring verschafft meistens Abhilfe. Auch tut eine sanfte Zahnfleischmassage mit dem Finger gut. Unter Umständen können leichte schmerzlindernde Medikamente wie Dentinox®-Gel oder homöopathische Osanit®-Kügelchen helfen.

     

    Warum sollten Milchzähne überhaupt repariert werden, wenn sie eh ausfallen?

    Ein frühzeitiger Verlust der Milchzähne kann zu einem fehlerhaften Schluckverhalten und Sprachstörungen (bei Verlust der Frontzähne) oder dem Einbruch der Stützzone (Backenzähne) führen. Siehe auch Milchzahnkronen.

     

    Wie lange darf mein Kind Schnuller benutzen?

    Kinder sollten ab dem 3. Lebensjahr Schnuller abgeben und sich das Daumen lutschen abgewöhnen. In diesem Alter können sich entsprechende Kieferfehlbildungen durch den Schnuller („lutschoffener Biß“) innerhalb von kurzer Zeit in den meisten Fällen von selber wieder zurückbilden. In schwerwiegenden Fällen, wenn eine Entwöhnung zu spät erfolgt, bedarf es kieferorthopädische Hilfe mit festen und losen Zahnspangen.

    Generell sollte bei Schnullern darauf geachtet werden, dass der Schaft einen möglichst schmalen Durchmesser hat.

     

    Zahngesundheit während der Schwangerschaft

    Schwanger zu sein bringt eine Menge Veränderungen mit sich – auch für die Zahngesundheit. Nachfolgend geben wir Ihnen einige Tipps, wie Sie in dieser Zeit Ihre Zähne schützen und zugleich erste Vorsorge zur gesunden (Zahn-)Entwicklung Ihres Kindes betreiben können.

    Zahnfleischprobleme

    Die Hormonumstellung während der Schwangerschaft hat auch Auswirkungen auf das Zahnfleisch. Es wird stärker durchblutet, ist dadurch weicher und manchmal leicht angeschwollen. Bakterien können sich in dieser Zeit schneller ansiedeln und zu Entzündungen führen. Vermehrtes Zahnfleischbluten ist oft das erste Anzeichen einer Zahnfleischentzündung (Schwangerschaftsgingivitis).

    Zur Vorbeugung und wenn bereits eine Zahnfleischentzündung eingetreten ist, hilft intensive Mundpflege. Für die Reinigung der Zähne empfiehlt sich eine weiche Zahnbürste. Mit Zahnseide oder speziellen Bürstchen müssen besonders die Zahnzwischenräume gepflegt werden. In seltenen Fällen kann es zu extremen Zahnfleischwucherungen kommen, die meist schmerzunempfindlich sind. Falls die Wucherungen von den Gegenzähnen "eingebissen" werden und zu starken Schmerzen führen, kann eine chirurgische Gewebsentfernung durch den Zahnarzt durchgeführt werden.

    Magensäure

    Viele Schwangere leiden in den ersten Monaten unter starker Übelkeit. Erbrechen kann hier für Zähne zum Problem werden, wenn Magensäure an die Zähne gelangt und den Zahnschmelz angreift. Sie sollten den Mund ausspülen (mit Wasser oder Mundspüllösung) und circa eine halbe Stunde abwarten, damit sich die Säure neutralisiert. Danach können Sie mit der üblichen Zahnpflege fortfahren. Sie sollten jedoch nicht direkt nach dem Erbrechen zur Zahnbürste greifen, da der empfindliche Zahnschmelz durch die Bürstenbewegungen nämlich noch mehr geschädigt werden kann.

    Ernährung und Kariesrisiko

    Karies ist eine Krankheit, die durch die Säureprodukte der Bakterien erzeugt wird. Veränderte Essgewohnheiten während der Schwangerschaft tragen dazu bei, dass das natürliche Gleichgewicht der in der Mundhöhle vorkommenden Bakterien gestört werden kann. Insbesondere der häufige Verzehr zuckerhaltiger Lebensmittel führt zu explosionsartiger Vermehrung der Kariesbakterien.

    Vermeiden Sie deshalb Süßigkeiten als Zwischenmahlzeiten und damit ständig neue Säureangriffe auf Ihre Zähne. Besser ist es, die Süßigkeiten zu den Hauptmahlzeiten zu essen und circa eine halbe Stunde später die Zähne zu putzen. Übrigens: Auch Saures greift den Zahnschmelz an; hier sollten Sie genauso maßvoll wie mit Süßem verfahren.

    In der Schwangerschaft spielt die ausgewogene Ernährung eine wichtige Rolle, nicht nur für Sie, sondern auch für Ihr Kind. Achten Sie deshalb auf eine bewusste Ernährung. Frisches Obst und vitaminreiches Gemüse sollten zum täglichen Speiseplan gehören.

    Alles, was Ihr Kind an Mineralstoffen braucht, holt es sich aus dem, was Sie essen und trinken. Auch für die Zahnentwicklung des Kindes ist Ihre Ernährung von Bedeutung. Ab der 6. bis 8. Schwangerschaftswoche entwickeln sich bereits die Zahnleisten, die die Keimanlagen für die 20 Milchzähne und die später nachwachsenden 32 bleibenden Zähne enthalten.

    Zahnärztliche Behandlung

    Zu Beginn einer Schwangerschaft empfehlen wir Ihnen einen Untersuchungstermin in der Zahnarztpraxis. Ihr Zahnarzt wird kontrollieren, ob Ihre Zähne und Ihr Zahnfleisch in Ordnung sind und gegebenenfalls behandeln. Wenn sich die Schwangerschaft stabilisiert hat, sollten – abgesehen von Prophylaxemaßnahmen – nur dringend erforderliche Zahnbehandlungen durchgeführt werden.

    Um das Risiko einer Zahn- oder Zahnfleischerkrankung gering zu halten und später Ihr Baby vor der Ansteckung mit Karies zu schützen, kann es sein, dass Ihr Zahnarzt Ihnen spezielle Prophylaxemaßnahmen empfiehlt. Dazu gehören Plaquetests, die zeigen, an welchen Stellen sich die Mundhygiene noch verbessern lässt sowie die professionelle Zahnreinigung. Sie bringt Sauberkeit für Zähne und Zahnfleisch und beugt Karies und Parodontitis vor.

    Quelle: https://www.kzbv.de/zahngesundheit-waehrend-der-schwangerschaft.47.de.html